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hatte anfangs den Stellenwert wie "Ski fahren
in der Sahara"; mittlerweile jedoch etwa den Level wie das
Ski fahren in der 900 Meter hohen Rhön - dies ist jedoch eigentlich
ein Kapitel für sich.
Nun wird man als Betreuer und "Animateur" doch glatt gefragt:
"Wie ist das mit der Motivation eurer Junghornusser?"
Da muß ich ehrlich sagen, ich weiß es nicht.
Wir sind zu unseren Junghornussern gekommen wie die Jungfrau zum
Kind - will sagen, sie waren einfach da nach dem Gründungshornussen
in Münnerstadt 1993. Und was noch viel verblüffender ist,
sie sind es bis heute geblieben.
Rückblickend würde ich heute einfach den
unkomplizierten Umgang, das einander ernst nehmen und den gemeinsamen
Saß und die Kameradschaft als großes Plus unserer Hornussergesellschaft
ansehen. Es sind viele Hornusser und wenige Junghornusser gekommen
und wieder gegangen,
letztendlich sind die geblieben, die am Miteinander - dazu zählen
auch die vielen Fahrten in die Schweiz auch mit unseren jüngsten
Junghornussern (acht Jahre),
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jede Menge Spaß haben.
Halten kann man jedoch niemanden, der kein Interesse an dieser Sportart
hat.
Da wir nach unseren Junghornussern in Mürscht gefragt worden
sind, will ich nicht weiter labern, sondern diejenigen zu Wort kommen
lassen, die es betrifft:
Florian (Göger) Henneberger (16 Jahre) ist zum Beispiel seit
5 Jahren bei unseren Hornussern aktiv. Warum er diese Sportart betreibt?
"Hornussen ist eine neue Sportart in Münnerstadt, das hat
mich interessiert. Ich finde das Hornussen eine gute Freizeitbeschäftigung.
Von den anderen Mitgliedern bis ich gut aufgenommen worden - das hat
mich dann begeistert. Zudem herrscht innerhalb der Mürschter
HG eine gute Kameradschaft und Atmosphäre, in der auch die jungen
Hornusser bestens integriert werden."
Nach eigener Aussage unserer Münnerstädter Junghornusser
sind die vielen Fahrten in die Schweiz zu den verschiedenen Anlässen
besondere Motivation. "Hierdurch entstehen viele Kontakte zu
unseren schweizer Hornusserkameraden, mit denen wir immer viel Spaß
haben." |
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Wie wichtig die Junghornusser für
die HG Münnerstadt sind, zeigt die Tatsache, daß für
die "jungen Wilden" ein spezielles Training durchgeführt
wird. So wird das Abtun mit dem Schnürli trainiert. Der Erfolg
dieser Methode läßt zeigt sich bereits. So gehören
unsere Junghornusser zu den besten Abtuern in Münnerstadt. Eine
Tatsache, die auch die Schweizer bereits mit Lob bedachten. Des weiteren
wird das Schlagen mit den Junghornussern - sie trainieren bei uns
mit am eifrigsten - intensiviert, indem sie einzeln an den Bockstand
gerufen werden, um die Schlagtechnik zu verbessern. Dies hat mittlerweile
zur Folge, daß Florian seinen Lehrmeister Matthias Wießner
des öfteren in der Schlagweite überbietet - die "jungen
Wilden" eben.
Für die Zukunft schaut es recht gut bei unsrer Gesellschaft aus.
So haben die Gründungsmitglieder in den vergangenen Jahren dafür
gesorgt, daß demnächst eine weitere, noch ganz kleine,
Generation den Stecken in die Hand nehmen wird. |